{"id":331,"date":"2021-03-06T18:53:32","date_gmt":"2021-03-06T18:53:32","guid":{"rendered":"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/?p=331"},"modified":"2021-03-06T18:57:23","modified_gmt":"2021-03-06T18:57:23","slug":"matthaeus-friedrich-chemnitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/?p=331","title":{"rendered":"Matth\u00e4us Friedrich Chemnitz"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Matthaus_Friedrich_Chemnitz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-329\" width=\"241\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Matthaus_Friedrich_Chemnitz.jpg 426w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Matthaus_Friedrich_Chemnitz-213x300.jpg 213w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Matthaus_Friedrich_Chemnitz-300x422.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><figcaption>Matth\u00e4us Friedrich Chemnitz<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Matth\u00e4us Friedrich Chemnitz wurde am 10. Juni 1815 in Barmstedt als 5. von 15 Kindern des Pastoren Johannes Paul Chemnitz im Pastorat an der H\u00f6rn (dem Vorg\u00e4ngerbau des heutigen Pastorats Chemnitzstra\u00dfe 9) geboren und von ihm &#8211; wie es damals \u00fcblich war &#8211; bis zur Primareife, was heute der Versetzung in die Oberstufe entspricht &#8211; unterrichtet. Mit 17 Jahren besuchte er von 1832 bis 1835 das Christianeum in Altona. Als sein Vater 1834 starb, zog seine Mutter in das Predigerwitwenhaus &#8222;An\u00b4n Riekenreeg&#8220; (Reichenstra\u00dfe). Nach dem Abitur studierte er von 1835 bis 1840 Jura in Kiel und wurde ab 1840 Rechtsanwalt in Schleswig. Er war Turner und wurde bald Mitglied des Schleswiger S\u00e4ngervereins, dessen Dirigent der Kantor am St.Johanniskloster Karl Gottlieb Bellmann war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Predigerwitwenhaus-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-330\" srcset=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Predigerwitwenhaus-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Predigerwitwenhaus-300x225.jpg 300w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Predigerwitwenhaus-768x576.jpg 768w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Predigerwitwenhaus-850x637.jpg 850w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Predigerwitwenhaus.jpg 1062w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Predigerwitwenhaus in der Rikenreeg\/Reichenstra\u00dfe, in dem Chemnitz\u00b4 Mutter mit ihren Kindern nach dem Tod des Vaters lebte.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1844 veranstaltete dieser Schleswiger S\u00e4ngerverein ein gro\u00dfes S\u00e4ngerfest mit Einladungen an alle entsprechenden Vereine in Schleswig und Holstein. Zur Begr\u00fc\u00dfung wurden \u00fcberall Fahnen ausgeh\u00e4ngt in den alten Wappenfarben blau-wei\u00df-rot. Vor ca. 14.000 H\u00f6rern fand das S\u00e4ngerkonzert statt, danach im Festzelt nach einer Rede auf das &#8222;ungedeelte&#8220; Vaterland die erste Auff\u00fchrung des neuen Schleswig-Holstein-Liedes, die in ungeheurem Jubel geendet haben soll. Der Komponist war Bellmann, Autor dieses Liedes war Chemnitz. Er hatte allerdings nur ein anderes Lied von Stra\u00df, auf das Bellmann bereits die Melodie geschrieben hatte, umgedichtet und ihm diese vaterl\u00e4ndisch-deutsche Tendenz gegeben. Nach diesem Erfolg traten die Schleswig-Holsteiner S\u00e4nger mit diesem Lied auch in W\u00fcrzburg beim ersten gro\u00dfen deutschen S\u00e4ngerfest mit 20.000 Teilnehmern an. Chemnitz war auch dabei. Ein Erfolg des Liedes soll es gewesen sein, dass man sich in ganz Deutschland f\u00fcr die schleswig-holsteinische Frage zu interessieren begann. Den politischen Kampf unterst\u00fctzte Chemnitz durch &#8222;Korrespondenzen&#8220; in deutschen Zeitungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"656\" height=\"482\" src=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Lith-SHmeerumschlungen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-328\" srcset=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Lith-SHmeerumschlungen.jpg 656w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Lith-SHmeerumschlungen-300x220.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 656px) 100vw, 656px\" \/><figcaption>Lithografie aus den 1840er Jahren mit Symbolen des Schleswig-Holstein-Liedes<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein_meerumschlungen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Schleswig-Holstein-Lied<\/a> von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Matth%C3%A4us_Friedrich_Chemnitz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Matth\u00e4us Friedrich Chemnitz<\/a> (1815-1870) wurde in der vorrevolution\u00e4ren und von nationalen Str\u00f6mungen gepr\u00e4gten Zeit 1844 zum ersten Mal auf einem gro\u00dfen S\u00e4ngerfest in Schleswig aufgef\u00fchrt, verbreitete sich schnell in ganz Deutschland als nationaler Hit und wurde auf dem W\u00fcrzburger S\u00e4ngerfest 1845 st\u00fcrmisch gefeiert. Die Lithografie aus den 1840er Jahren mit Symbolen aus dem Schleswig-Holstein-Lied zeigt die zusammengewachsene &#8222;Doppeleiche&#8220;, die aufgehende Sonne f\u00fcr den &#8222;sch\u00f6neren Morgen&#8220;. Vorn stehen ein Student mit der 1845 verbotenen blau-wei\u00df-roten Landesfahne und ein Turner mit der schwarz-rot-goldenen Fahne der deutschen Einheitsbewegung, darin 4 &#8222;F&#8220;s f\u00fcr &#8222;frisch, fromm, fr\u00f6hlich, frei&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Es dr\u00fcckte &#8211; wie das &#8222;Lied der Deutschen&#8220; von Hoffmann von Fallersleben, das 1841 auf der englischen Insel Helgoland entstanden war &#8211; die national gepr\u00e4gte Stimmung b\u00fcrgerlicher und deutsch gesinnter Kreise aus. Schleswig-Holstein war als Grenzgebiet zwischen den Reichen jahrhundertelang unbestritten unter d\u00e4nischer Krone gewesen, obwohl nur das Herzogtum Schleswig d\u00e4nisches Lehen gewesen war. Durch den Vertrag von Ripen hatte die Ritterschaft beider Landesteile sich ein historisches Recht auf dauernde Zusammengeh\u00f6rigkeit unter einer Krone gesichert. Die d\u00e4nische Krone war damals an die deutsche Dynastie der Oldenburger gefallen. Eine &#8222;nationale&#8220; Frage hatte es entsprechend nie gegeben. Erst nach 1815, mit zunehmender Verfassungsdiskussion aufgrund v\u00f6llig ver\u00e4nderter gesellschaftlicher Bedingungen sowohl in D\u00e4nemark als auch in den verschiedenen deutschen F\u00fcrstent\u00fcmern und Polen, war die Frage nationaler Grenzen akut geworden. Hinzu kam der d\u00e4nische Staatsbankrott von 1815, der eine erh\u00f6hte Steuerlast f\u00fcr die Herzogt\u00fcmer mit sich gebracht hatte. Lornsen und Dahlmann hatten f\u00fcr Schleswig-Holstein jeweils unterschiedliche Zugeh\u00f6rigkeiten gefordert. Lornsen war, obwohl er f\u00fcr eine &#8222;schleswigholsteinische&#8220; Verfassung unter d\u00e4nischer Krone eingetreten war, von eben dieser Krone mit einj\u00e4hriger Haft bestraft worden. Auch in D\u00e4nemark gab es starke b\u00fcrgerliche Kreise, die eine demokratische Verfassung forderten, dabei aber das Herzogtum Schleswig einbeziehen wollten, und zwar &#8222;bis zur Eider&#8220;. Entsprechend wurden sie &#8222;Eiderd\u00e4nen&#8220; genannt. Gegen diese Position richteten sich die &#8222;Deutschgesinnten&#8220;. Wichtige Formen politischer \u00d6ffentlichkeit in dieser von Zensur gepr\u00e4gten Zeit waren einerseits Burschenschaften f\u00fcr die Studenten, andererseits Sch\u00fctzenvereine, Turnvereine, Liedertafeln und Gesangsvereine f\u00fcr das B\u00fcrgertum. Aus diesen heraus fand die Agitation f\u00fcr eine Zugeh\u00f6rigkeit Schleswig-Holsteins zu einem zuk\u00fcnftigen national geeinten Deutschland bzw. D\u00e4nemark statt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"743\" src=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Chemnitzschule-1024x743.jpg\" alt=\"\" data-id=\"326\" data-full-url=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Chemnitzschule.jpg\" data-link=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/?attachment_id=326\" class=\"wp-image-326\" srcset=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Chemnitzschule-1024x743.jpg 1024w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Chemnitzschule-300x218.jpg 300w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Chemnitzschule-768x558.jpg 768w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Chemnitzschule-850x617.jpg 850w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Chemnitz-Chemnitzschule.jpg 1091w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Chemnitzsschule in Barmstedt 1957-2012<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"734\" height=\"396\" src=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ChemnitzdenkmalHolsteinischerHof.jpg\" alt=\"\" data-id=\"327\" data-full-url=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ChemnitzdenkmalHolsteinischerHof.jpg\" data-link=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/?attachment_id=327\" class=\"wp-image-327\" srcset=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ChemnitzdenkmalHolsteinischerHof.jpg 734w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ChemnitzdenkmalHolsteinischerHof-300x162.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 734px) 100vw, 734px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Heimatort des Barmstedter Dichters bewirkte dieser Erfolg offenbar die Gr\u00fcndung einer eigenen Barmstedter Liedertafel im Jahr 1845, von deren Geschichte uns allerdings nicht viel bekannt ist. Im M\u00e4rz 1848 kam es im Zusammenhang mit der deutschen Revolution auch in Schleswig-Holstein zu einer Erhebung gegen die d\u00e4nische Gesamtstaatspolitik, gemischt mit demokratischen und sozialen Forderungen. Diese &#8222;Erhebung&#8220; ging jedoch 1852 mit der Schlacht bei Idstedt verloren und die Revolution\u00e4re mussten das Land verlassen. Viele gingen nach Amerika, Chemnitz ging zun\u00e4chst nur nach Hamburg. Er wurde dort Redakteur der &#8222;Hamburger Nachrichten&#8220;, siedelte aber bald nach W\u00fcrzburg um, wo er zun\u00e4chst bei der Main-Dampfschiffahrtsgesellschaft als Sekret\u00e4r, sp\u00e4ter beim Polytechnischen Verein als Historiker arbeitete. Er heiratete 1855 Marie Katharine Wittmann in der Barmstedter Kirche, zog aber mit ihr wieder nach W\u00fcrzburg und gr\u00fcndete dort eine Familie. Seine Frau starb schon 1863. (D\u00f6ssel, Stadt und Kirchspiel, S. 231f) 1864, nachdem Preu\u00dfen und \u00d6sterreich per Reichsexekution Holstein eingenommen hatten, erhielt Chemnitz eine Stelle als Kloster- und Amtsvogt in Uetersen, wohin er mit seinen beiden Kindern zog. Er war Anh\u00e4nger eines eigenst\u00e4ndigen Bundesstaates Schleswig-Holstein und daher &#8211; wie viele andere &#8211; bitter entt\u00e4uscht \u00fcber die Bismarcksche Einverleibungspolitik. Nach dem 1866er Krieg gegen \u00d6sterreich annektierte Preu\u00dfen die Herzogt\u00fcmer als Provinz. Immerhin erhielt er jetzt eine Stelle als Amtsrichter in Altona, wo er in der Wilhelmstra\u00dfe mit Mutter und beiden Kindern wohnte. Am 15. M\u00e4rz 1870 starb er nach mehrj\u00e4hriger Krankheit schon mit 55 Jahren. Zu einem eigenen Grab reichte es nicht, weshalb ein reicher Freund ihn in seinem eigenen Erbbegr\u00e4bnis beisetzen lie\u00df, auch der Stein wurde von von einer ehemaligen Sch\u00fclerin gestiftet. 1898 errichtete allerdings die Stadt Altona auf dem Friedhof ein Grabdenkmal aus rotem Sandstein, das heute noch im Park der Altonaer Johanniskirche zu finden ist. Auch in Schleswig wurde ihm vom dortigen S\u00e4ngerverein 1896 ein Denkmal gesetzt. In Barmstedt erhielt die Stra\u00dfe &#8222;In de H\u00f6rn&#8220;, in der er geboren wurde, seinen Namen und 1898 wurde f\u00fcr ihn auf dem Marktplatz ein Denkmal errichtet, das seit dem Ende des 2. Weltkriegs in der Gro\u00dfen G\u00e4rtnerstra\u00dfe steht. Die Mittelschule wurde 1957 nach ihm benannt. An der Kirche steht noch ein Grabstein seines Vaters, der von 1801 bis 1834 als Pastor in Barmstedt wirkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Christian Degn: Schleswig-Holstein &#8211; eine Landesgeschichte, Neum\u00fcnster 1994<\/li><li>Hans D\u00f6ssel: Matth\u00e4us Friedrich Chemnitz, in: Ders., Barmstedt: Geschichtliche Schau. Mit Beitr\u00e4gen von Dr. Helmut Wulf, Berhard Theilig, Ernst-Adolf Wiechers, Heinrich Gabriel, Heinz Starken und anderen. Bearbeitet von Hildegard Burchert, Husum 1988<\/li><li>Hans Schultz Hansen: Demokratie oder Nationalismus &#8211; Politische Geschichte Schleswig-Holsteins 1830-1918, in: Ulrich Lange(Hrsg.): Geschichte Schleswig-Holsteins\u2026<\/li><li>Vor 150 Jahren machte sich der Barmstedter M.F.Chemnitz mit einem Lied unsterblich, in: Barmstedter Zeitung vom 23.07.1994<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Verfasser: Michael Theilig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matth\u00e4us Friedrich Chemnitz wurde am 10. 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