{"id":259,"date":"2021-03-06T12:27:34","date_gmt":"2021-03-06T12:27:34","guid":{"rendered":"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/?p=259"},"modified":"2021-03-06T13:54:51","modified_gmt":"2021-03-06T13:54:51","slug":"eberhard-schnelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/?p=259","title":{"rendered":"Eberhard Schnelle"},"content":{"rendered":"\n<p>Eberhard Schnelle (* 18 Juli 1921 in Danzig; \u2020 5 Oktober 1997 in Barmstedt) war Organisationsberater und Entwickler der Methode zur Moderation von Gruppen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/EberhardSchnelle.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-226\" width=\"238\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/EberhardSchnelle.jpg 598w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/EberhardSchnelle-227x300.jpg 227w, https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/EberhardSchnelle-300x397.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>&#8222;\u2026 bewirkte in den 60er Jahren durch Organisations- und Kommunikationsberatung eine Demokratisierungsbewegung in Industrie und Verwaltungen. F\u00fcr die Entwicklung der Kommunikationskultur in den Institutionen des Nachkriegsdeutschland war sein Beitrag von ausserordentlicher Bedeutung. Schon Ende der 60er Jahre befasste er sich mit der besonderen Problematik von Entscheidungsprozessen, der Verarbeitung von Komplexit\u00e4t und dem Umgang mit Konflikten. Er gab wesentliche Impulse f\u00fcr die Entwicklung von Unternehmenskulturen, Organisationskonzepten und partizipativen Modellen der Mitarbeiterf\u00fchrung. Von ganz besonderer Bedeutung war die Entwicklung der Moderationsmethode und die Konturierung der Rolle des Moderators. In der Berater-Szene wurden die Moderations-Methode und das Rollenverst\u00e4ndnis als neutraler Prozessgestalter zu ausserordentlich wertvollen Teilkonzepten dieser Profession, die inzwischen so selbstverst\u00e4ndlich sind, dass man kaum noch nach ihrer Herkunft fragt. Eberhard Schnelle war der kreativste Unternehmensberater in Europa, der sich auch mit der Theatralisierung von organisatorischen Konflikten als Ansatz besch\u00e4ftigte und Reflexionen insbesondere \u00fcber den Missbrauch von Macht einforderte. Er war ein unerm\u00fcdlicher Frager und Erfinder von Kulturtechniken. Seine Leidenschaft waren die Kommunikations-Architektur, die alten Griechen (demokratische Entwicklung) und das Theater. Bereits Ende der 70er Jahre nutze er in Prozessen des Wandels die Mittel des Theaters, um Fragen der Unternehmenskultur zu thematisieren und zu analysieren.&#8220;<br><strong><em>(Prof. Dr. Joachim Freimuth, 1997, Planer bei Metaplan -&gt; Metaplan Projekt-Forum -&gt; Quickborner Projekt-Forum)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;\u2026 war immer am Anfang von etwas Neuem. Er selbst war ein Anfang und war ein Anf\u00e4nger in dem Sinne, dass er unerm\u00fcdlich Anf\u00e4nge schuf und zu Anf\u00e4ngen ermunterte. Wesentlich ist es seine Kraft gewesen, die einen Weg hat entstehen lassen von der <a href=\"https:\/\/barmstedt-geschichte.de\/?p=298\" data-type=\"post\" data-id=\"298\">Velox-B\u00fcrom\u00f6bel-Produktion<\/a> \u00fcber B\u00fcrom\u00f6bel zu den B\u00fcrolandschaften des Quickborner Team (1962) zur Beratungsgesellschaft f\u00fcr Planung und Organisation, zur Planung der Planung und zum Entscheidertraining und zur Werkstatt des Wandels als Metaplan. Als Metaplan dann in aller Munde war als Synonym f\u00fcr bewegliche W\u00e4nde, f\u00fcr visualisiertes Denken, f\u00fcr mobile Sitzordnungen, f\u00fcr moderiertes Arbeiten im Team und den Informationsmarkt, stellte er wieder einen neuen Begriff in den Vordergrund der Arbeit: Projekt-Forum. Klein schwebte weiterhin die ber\u00fchmte Metaplan-Wolke \u00fcber dem neuen Wort. Diese Wolke aus einem oberen und einen unteren Dreifachbogen mit dem roten Trainermarker gezogen geh\u00f6rt seit langem zum Zeichenrepertoire von Beratern, Moderatoren und Trainern. Sie steht jeweils f\u00fcr Inspiration, f\u00fcr Wandel, f\u00fcr das Andere, das Neue, das Besondere, den Anfang. Den Wenigsten mag bewusst sein, dass in dieser Wolke der Geist von Eberhard Schnelle lebt.&#8220;<br><strong><em>(Florian Fischer, 2001, Planer im Quickborner Team 1967-70)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1921<\/strong><br>Realgymnasium ab 1930 bis zur Sekundarreife. Ausbildung zum Buchdrucker und Buchbinder im v\u00e4terlichen Betrieb, der am 18.11.1919 im Handelsregister Danzig eingetragen wurde als: \u201cHerbert Schnelle Annoncen-Expedition\u201c Annahme von Annoncen und Druck von Briefpapier und Werbedrucksachen mit Ausf\u00fchrung von Entwurf und Drucklegung. 1923 Eintragung Markenzeichen \u201cVelox\u201c f\u00fcr einen besseren Marktauftritt in Polen. (\u201cVelox\u201c ist die lateinisierte Form des Familiennamens Schnelle)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1945<\/strong><br>Remonte-Soldat Eberhard Schnelle desertierte im April von der holl\u00e4ndischen Westfront zu Fu\u00df \u00fcber die Felder, wobei er sich nur nachts in Richtung L\u00fcneburg bewegte. Versteckt arbeitete er einige Monate als Knecht in der Nordheide auf dem K\u00f6sterhof bei Putensen.<br>\u00dcber einen Gesch\u00e4ftsfreund seines Vaters erfuhr er auf Umwegen, dass sich seine Mutter Friedchen und sein j\u00fcngster Bruder Wolfgang in Berlin aufhielten. Er erreichte Berlin zu Fu\u00df und fl\u00fcchtete mit den beiden versteckt im G\u00fcterzug nach Hamburg, w\u00e4hrend die Russen von Osten her weiter vorr\u00fcckten. Vater Herbert Schnelle wagte nach dem Zusammenbruch einen Neuanfang als Vertreter einer der gro\u00dfen Schreibmaschinen-Gesch\u00e4fte Deutschlands in Berlin. Die R\u00fcckholung von vor dem Krieg verliehenen Schreib- und Buchungsmaschinen war eine erste erfolgreiche Aufgabe. In einem zweiten Schritt holte Eberhard Schnelle seinen Vater aus Berlin, der aufgrund seiner langen und erfolgreichen Gesch\u00e4ftsbeziehungen nach Polen schon fr\u00fch aus russischer Gefangenschaft entlassen wurde, auf abenteuerlichen Wegen durch die Sowjetische Zone nach Hamburg. Neuanfang in Hamburg ab November 1945. Ein Schreibtisch im B\u00fcro des ehemaligen Gesch\u00e4ftsfreundes Alwin G\u00e4rtner, Gro\u00dfe Bleichen, im Zentrum von Hamburg. Druck von Formularen f\u00fcr die Durchschreibe-Buchhaltung. Ein erfolgreicher Anfang wurde auch durch den Erhalt von Zahlungen unterst\u00fctzt, die in den letzten Kriegsmonaten nicht mehr an \u201cVelox\u201c in Danzig \u00fcberwiesen werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1946<\/strong><br>Am 20.3.46 Eintrag in das Handelsregister Hamburg: Velox-Metall- und Papierverarbeitungswerk Herbert Schnelle GmbH (Auftritt erfolgte unter Velox Werk Herbert Schnelle) Anmietung von R\u00e4umlichkeiten in Barmstedt aufgrund der gro\u00dfen Zerst\u00f6rung Hamburgs. Beginn mit der Fertigung von Schulheften und ab 1947 auch Schnellhefter. Ab 1948 sind die S\u00f6hne Eberhard und Klaus Schnelle Mitgesellschafter, ab 1953 auch Wolfgang Schnelle. Die Produktion von B\u00fcromaterialien und Formularen, verchromten Metall-H\u00e4ngeregistraturen, Schrank- und Regalsystemen (Super-Theken), Gest\u00fchl, Schreibtischen, Schallschutzdecken, Raumteilern etc. war sehr erfolgreich. Eberhard Schnelle stellte bisherige B\u00fcroeinrichtungen generell in Frage und entwickelte neue, moderne B\u00fcroausstattungen. Er besch\u00e4ftigte sich intensiv mit den Abl\u00e4ufen von Kommunikation in Organisationen. Sukzessive Vergr\u00f6\u00dferung des Betriebsareals und Realisierung einer beispiellosen &gt;B\u00fcrolandschaft&lt; bei Velox. Eine gro\u00dfz\u00fcgige Kantine mit B\u00fchne wurde auch f\u00fcr Betriebsfeste und Veranstaltungen der Tennisgemeinschaft Barmstedt genutzt. (1. Vorsitzender war Klaus Schnelle) Zu den vorhandenen R\u00e4umlichkeiten von \u00fcber 3.000 qm kam in den 1960er Jahren ein weiterer Fertigungskomplex von \u00fcber 11.000 qm hinzu. 1970 folgten eine Traglufthalle von gut 3.000 qm f\u00fcr weitere Lagerkapazit\u00e4ten sowie ein Geb\u00e4ude von 1000 qm f\u00fcr die Abteilungen Entwicklung und EDV. Bei der Aufl\u00f6sung der Velox-Gruppe durch Konkurs im Jahr 1974 waren \u00fcber 450 Mitarbeiter bei \u201cVelox\u201c besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1947<\/strong><br>Eberhard Schnelle lernte die bildende K\u00fcnstlerin Telse C\u00f6lln in Pinneberg kennen. Sie wurde von dem neben Emil Nolde namhaften norddeutschen Maler Friedrich Karl Gotsch (FKG) im Bauhaus Hamburg ausgebildet. Sie war Enkelin von Detlef C\u00f6lln (1876 -1961), dem Mitbegr\u00fcnder der Hebbel-Gesellschaft e.V. (Ihr Vater Friedrich C\u00f6lln unterrichtete in Wesselburen, an der Barmstedter Mittelschule und in Pinneberg und fiel im Krieg.) Heirat 1950, Kinder: Rainer (<em>1951, W\u00e4hrend eines mehrj\u00e4hrigen USA-Aufenthaltes in Boston studierte er Jazz (Piano und Arrangement) am Berklee College of Music und am New England Conservatory. Katrin (<\/em>1954, Dipl.- Betriebswirtin)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1956<\/strong><br>Gr\u00fcndung Velox Organisation Hermann Dunst GmbH Hamburg 13, Hochallee 66. Das Hamburger Vertriebsb\u00fcro erm\u00f6glichte einen professionellen Marktauftritt f\u00fcr die neuen Ideen einer neuzeitlichen Ausstattung von B\u00fcros und die damit verbundenen ver\u00e4nderten Anspruch an die Architektur.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1959<\/strong><br>Eberhard und Wolfgang Schnelle verlassen das Velox-Werk in Barmstedt und gr\u00fcnden die KG Organisationsteam Eberhard und Wolfgang Schnelle GmbH &amp; Co. in Hamburg 13, Hochallee 66. 1961 erfolgte die Verlagerung nach Quickborn auf ein eigenes parkartiges Areal (12.000 qm) in der Goethestra\u00dfe. Vorhandene Reihenh\u00e4user wurden sukzessive zu einem modernen Komplex mit B\u00fcros und Arbeitsr\u00e4umlichkeiten umgebaut. Dabei wurde eine neue Architektur mit eigenen Raumideen realisiert und eine bis dahin beispiellose Arbeitsumgebung gestaltet. Der Vertrieb von neuzeitlichen B\u00fcroausstattungen endete mit der Entwicklung und Planung der Organisation von B\u00fcroh\u00e4usern. Hermann Dunst wird Mitglied des Teams.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1962<\/strong><br>Die KG Organisationsteam E + W Schnelle firmierte um in Quickborner Team Gesellschaft f\u00fcr Planung und Organisation mbH, Quickborn, Goethestra\u00dfe 20. Die Organisation von B\u00fcroh\u00e4usern bedingte erstmals die Entwicklung der Geb\u00e4ude von innen nach aussen. Im Hause wurde die &gt;B\u00fcrolandschaft&lt; entwickelt, die auch in den USA Interesse ausl\u00f6ste. Im Gegensatz zu den in den USA bereits vorhandenen Gro\u00dfraumb\u00fcros mit m\u00f6glichst vielen Arbeitszellen, war die &gt;B\u00fcrolandschaft&lt; organisatorisch und architektonisch durchgeplant. Die B\u00fcrolandschaft bietet ein soziales Arbeitsklima und f\u00f6rdert die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Alle Firmenmitglieder des Quickborner Teams waren auch Gesellschafter. So mussten die Gebr\u00fcder Schnelle 1972 das eigene Unternehmen verlassen &#8211; das Modell der Gleichberechtigung scheiterte an den unterschiedlichen Auffassungen der Gesellschafter. Das Quickborner Team agierte aufgrund von Mietvertr\u00e4gen noch einige Jahre in den Quickborner R\u00e4umlichkeiten und etablierte sich bis heute erfolgreich in Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1972<\/strong><br>Gr\u00fcndung Metaplan Gesellschaft f\u00fcr Planung und Organisation mbH Quickborn, Goethestra\u00dfe 20. Gesellschafter: Eberhard und Wolfgang Schnelle, Hermann Dunst (bis 1984). Katrin Schnelle (ab 1995) Thomas Schnelle (ab 1995) Die Erfindung und Vermittlung der Metaplan-Moderationsmethode war ein wichtiger Grundstein f\u00fcr die weitere Entwicklung der Beratungsarbeit in den unterschiedlichsten Anforderungsfeldern. Probleml\u00f6sungs-Workshops mit Unterst\u00fctzung der Metaplan-Methode wurden in ganz Deutschland und auch im europ\u00e4ischen Ausland durchgef\u00fchrt. Seit Ende der 1970er Jahre leistete die ausgereifte Moderationsmethode einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von F\u00fchrungs- und damit auch zur Unternehmenskultur und gilt seitdem als unverzichtbares Arbeitsmittel in vielen Unternehmen und Organisationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1993<\/strong><br>Ankauf der Firma Nitor GmbH in Rellingen. Nitor wurde 1972 als Hersteller von Equipment f\u00fcr Moderation nach einer Idee und mit der Unterst\u00fctzung von Eberhard Schnelle von dem befreundeten Architekten G\u00fcnther Niggemann gegr\u00fcndet. Nach seinem fr\u00fchen Tode f\u00fchrte seine Frau Ilse Niggemann das Unternehmen sehr erfolgreich weiter bis zur Ver\u00e4usserung an Eberhard Schnelle. Fertigstellung eines neuen Geb\u00e4udekomplexes in Quickborn Das Geb\u00e4ude und die von Ernst-Dietmar Hess entworfenen Gartenanlagen gewinnen 1993 im Wettbewerb &#8222;Arbeiten im Gr\u00fcnen&#8220; den 1. Preis der IHK Schleswig Holstein. Bereits 1987 hatte die Zeitschrift &#8222;Capital&#8220; das Tagungszentrum von Metaplan als eines der besten Tagungsst\u00e4tten Europas beschrieben: \u201e\u2026aktive Gruppenarbeit geht nirgendwo besser als bei Metaplan in Quickborn\u201c. Gro\u00dfe R\u00e4ume und ein weitl\u00e4ufiger Park bieten beste Bedingungen f\u00fcr Strategieklausuren und Diskussionsprozesse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1994<\/strong><br>Gr\u00fcndung (Spin-off, Ausgr\u00fcndung) Quickborner Projekt-Forum Gesellschaft f\u00fcr Unternehmensentwicklung mbH, Quickborn, Goethestra\u00dfe 20. Auftritt bis Ende 1998 unter eigener Lizenz als Metaplan Projektforum Ges. f\u00fcr Unternehmensentwicklung. Die Metaplan GmbH gliedert sich in zwei Gesellschaften. Das von Eberhard Schnelle (bis 1997) und Tochter Katrin Schnelle gef\u00fchrte Quickborner Projektforum konzentriert sich auf die Beratungsarbeit f\u00fcr Projektmanagement und Probleml\u00f6sungs-Prozesse und setzt dort an, wo Beteiligung erforderlich ist. Es werden Konzepte der Unternehmensentwicklung f\u00fcr Produktions- und Dienstleistungsbereiche erarbeitet, mit den Projektbeteiligten werden konkrete Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Umsetzung realisiert. Ausserdem werden Veranstaltungen wie z.B. Konzerntagungen, Gro\u00dfveranstaltungen und Informationsm\u00e4rkte geplant und organisiert. Bereits seit 1980 werden in Prozessen des Wandels die Mittel des Theaters genutzt, um Fragen der Unternehmenskultur zu thematisieren und zu analysieren. Unternehmenstheater macht den Ver\u00e4nderungsbedarf auf der Kulturebene fassbar und unterst\u00fctzt so die Umsetzung der erarbeiteten Ziele. Die drei Clowns-Puppen (Rot-, Schwarz- und Wei\u00dfclown) spielen bei der Verdeutlichung und Aufl\u00f6sung von Kommunikationsproblemen in Organisationen eine wichtige Rolle. Weitere Beratungsfelder sind die strategische Geb\u00e4udeplanung und die Gestaltung von Moderationsforen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1997<\/strong><br>Eberhard Schnelle stirbt \u00fcberraschend am 05.10.1997 in Barmstedt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1998<\/strong><br>Quickborner Projekt-Forum Gesellschaft f\u00fcr Unternehmensentwicklung mbH, Barmstedt, K\u00fcsterkamp 22. Ver\u00e4usserung der h\u00e4lftigen Anteile an der Metaplan GmbH und der Grundst\u00fccksgesellschaft Schnelle an den Cousin Thomas Schnelle, der die Gesellschaft unter Metaplan Thomas Schnelle GmbH weiterf\u00fchrt. Das Quickborner Projekt-Forum arbeitet unter Katrin und Dirk Schnelle erstmalig als Netzwerk-Organisation und verlagert ab M\u00e4rz 1998 seinen Sitz nach Barmstedt. 2010 Freiberufliche Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten fachlichen Qualifikationen werden projektbezogen vernetzt. Die Berater sind zugleich versierte Moderatoren und verwenden das Know-how der Moderations-Methode.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2010<\/strong><br>Schnelle Consult Organisationsberatung. Nach Aufl\u00f6sung der Gesellschaft per September 2010 arbeitet Dipl.- Betriebswirtin Katrin Schnelle punktuell als Coach und Beraterin f\u00fcr Organisationsentwicklung. Die langj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Architekturpsychologie (IAP), Helmstedt, wird fortgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Barmstedter Hefte<\/h3>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fotos<\/h3>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weblinks<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eberhard_Schnelle\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eberhard Schnelle<\/a><br><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metaplan\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Metaplan-Methode<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eberhard Schnelle (* 18 Juli 1921 in Danzig; \u2020 5 Oktober 1997 in Barmstedt) war Organisationsberater und Entwickler der Methode zur Moderation von Gruppen. &#8222;\u2026 bewirkte in den 60er Jahren durch Organisations- und Kommunikationsberatung eine Demokratisierungsbewegung in Industrie und Verwaltungen. 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